Telefone für Senioren und Schwerhörige

Telefone für Senioren und Schwerhörige

Digital Enhanced Cordless Telecommunications (DECT) ist der aktuelle Standard für Schnurlostelefone. Dabei wird ab einer Basisstation für den Gesprächsaufbau wieder das Kabelnetz benutzt. Nur zwischen Basisstation und Handapparat findet Funkbetrieb statt.

Die wesentlichen Unterschiede bei den Seniorentelefone gegenüber herkömmlichen schnurlosen Telefonen sind die meist größeren Tasten, ein beleuchtetes Display und extra große Schrift. Darüber hinaus noch die meist größere Lautstärke (für Schwerhörige).  Viele Seniorentelefone verfügen über eine Notruftaste.
Einige Telefone haben auf der Vorderseite einige Kurzwahltasten, welche mit Fotos der Personen versehen sind, welche man auf Knopfdruck anrufen möchte.

Unter Hausnotruf (auch: Funkfinger, Rufhilfe, Seniorenalarm) versteht man ein auf der Telefontechnik basierendes Notrufsystem, das es alleinwohnenden alten oder behinderten Menschen erleichtert, in Notfällen Hilfe zu rufen, ohne Wählscheibe oder Tastatur nützen zu müssen. Den Betroffenen wird dadurch ermöglicht, länger in ihrer Wohnung zu leben und dennoch die Sicherheit zu haben, notfalls nicht auf rasche Hilfe z. B. von Angehörigen, Ärzten oder Notdiensten verzichten zu müssen. Auslöser des Alarms ist üblicherweise ein tragbarer Notrufsender (Klein-Funkgerät mit einer Taste), es kann aber auch ein Sensor sein, der auf Sturz reagiert. Nach Angaben des Bundesverbandes Hausnotruf gab es 2006 in etwa 350 deutschen Städten Anbieter solcher Systeme, die auch auf eines der etwa 180 Callcenter aufgeschaltet werden können. Dort sind Basisinformationen und früher vereinbarte Verfahrensanweisungen für die verschiedenen Situationen hinterlegt (z. B.: wenn …, dann informiere Person Xyz, … alarmiere Rettungsdienst). Damit wurden in Deutschland etwa 350.000 in ihrem Privathaushalt lebende Personen versorgt.


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